
Maske (Idimu) (Lega) - EO.1955.3.53
2nd quarter of the 19th century. Elephant ivory. Collected by D. Biebuyck in 1952. Registered in 1955.
Von Masken existieren einige seltsame generische Ausführungen. Egal ob aus Holz oder Elfenbein, ob groß oder klein, sie alle drücken die symbolische Verbindung zwischen den Lebenden und den verstorbenen Bwami-Mitgliedern aus, die somit zu Ahnen geworden sind. So schaffen sie eine wirkliche Verbindung zwischen den Generationen. Sie treten an die Stelle von wichtigen Initiierten, die verstorben sind, erinnern an diese und unterstreichen deren konstante Gegenwart unter den Lebenden.
Die meisten dieser Idimu-Masken wurden in Holz skulptiert und danach mit Kaolin-Lehm weiß gemacht. Einige seltene Exemplare wie diese hier wurden jedoch auch aus Elfenbein geschnitzt.
Die Maske wurde von Kalindé aus der Region Pangi aufbewahrt, einem Mann, der den Rang Lutumbo lwa kindi erreicht hatte. Sie war das Eigentum der gesamten rituellen Gemeinschaft der Pangi-Region. Der Initiierte gab sie an seinen Erben weiter, sobald dieser den erforderlichen Rang erreicht hatte. Bei Initiationen wurde diese Idimu-Maske auf einem geflochtenen Pala-Ständer ausgestellt, umringt von kleineren Masken aus Elfenbein oder Elefantenknochen. Diese wurden Lukungu genannt.